Fast Forward Science 2017: Das sagen die Gewinner #1

Warum drehen sie Wissensvideos? Was bedeutet ihnen der Wettbewerb Fast Forward Science? Und wofür werden sie das Preisgeld verwenden? In diesen sehr persönlichen Videostatements geben die Erstplatzierten von Fast Forward Science 2017 Einblick in ihre Motivationen. Die Videos wurden für die Preisverleihung am 28. November 2017 in Braunschweig produziert.

Heute stellen wir die erste Hälfte der Videostatements vor – freut euch auf weitere Botschaften unserer Gewinner im nächsten Artikel!

Björn Encke von Frogs & Friends e.V. | Giftzwerge in Kolumbien | 1. Platz SUBSTANZ

Techtastisch | Lochkamera aus Pappkarton bauen! | 1. Platz COMMUNITY AWARD

Davide Arizzoli | Was bringt Musik? | Gewinner WEBVIDEO EXCELLENCE

Rückblick: Fast Forward Science Preisverleihung 2017

Popcornduft strömt langsam in den Großen Saal der Stadthalle Braunschweig: Kinofeeling macht sich breit. Vor der Bühne hat sich währenddessen ein kleines Trüppchen versammelt, eifrig in Gespräche vertieft. Die diesjährigen Fast Forward Science Preisträger warten gespannt auf den Beginn der Preisverleihung. Dann strömt das Publikum in den Saal, ausgestattet mit kleinen weißen Tüten mit Popcorn und bereit für die Vorführung der Gewinnervideos. Bereits zum fünften Mal verleihen wir auf dem Forum Wissenschaftskommunikation Preise für herausragende Wissenschafts-Webvideos, dotiert mit insgesamt 21.000€ Preisgeld.

Kurz nach 19 Uhr beginnt die Veranstaltung, Moderator Christoph Krachten betritt die Bühne. Und wer könnte besser durch die Preisverleihung führen als Moderator Krachten, Gründer des YouTube-Kanals Clixxom und Jurymitglied bei Fast Forward Science? Vorfreude kommt auf, als er den ersten Videoblock ankündigt, bestehend aus den drei Kategorien >>Substanz, >>Scitainment und >>Vision. Es folgen die drei Spezialpreise: der >>Community Award, die 48h-Challenge >>Super Fast und der neue Spezialpreis >>Webvideo Excellence.

Gebannt verfolgt das Publikum die Ausschnitte aus den erstplatzierten Videos. Es wird viel gelacht, aber auch gestaunt, ob der Komplexität der vermittelten Themen. Und wann hat man schon die Möglichkeit, Webvideos auf der Kinoleinwand anzuschauen? Bisher ebenfalls nur während der Preisverleihung zu sehen: individuelle Video-Statements der Preisträger, die einen unterhaltsamen und teils auch privaten Einblick in die Entstehung der ausgezeichneten Videos und die Videomacher bieten.


Nach der etwa einstündigen Preisverleihung und der anschließenden Fotosession mit Preisträgern, Jury und Team auf der Bühne durfte eine angemessene Party natürlich nicht fehlen. JPATTERSSON sorgte mit Progressiv Dub für gute Stimmung, eine gefüllte Tanzfläche und einen gelungenen Abschluss für diesen Abend!

Science meets YouTube: Wissenschaft, Videos und Live-Experimente

Bei Science meets YouTube war der Name Programm: Die YouTuber Doktor Whatson und Techtastisch trafen auf die ZEISS Forscher Dr. Michael Kempe und Prof. Dr. Michael Totzeck – und ein neugieriges Publikum mit vielen Fragen.

23. November im ZEISS-Forum Oberkochen, 17 Uhr. Alle 260 Sitze sind bis auf den letzten Platz belegt, als Science meets YouTube beginnt. Zum Einstieg zeigten Doktor Whatson und Techtastisch ihre bei Fast Forward Science 2017 preisgekrönten Videos „Können wir unser Gehirn hacken?“ und „Lochkamera aus Pappkarton bauen“. Das Besondere: Während sie für gewöhnlich über YouTube auf Handy und Computer zu sehen sind, konnten die Videos hier auf der großen Leinwand bestaunt werden. Dabei ging es um zwei Themen: Doktor Whatson erklärte sogenannte Brain-Computer Interfaces, Verbindungen zwischen Mensch und Maschine, und Techtastisch das Prinzip der Lochkamera. Diese beiden Themen begleiteten das Publikum durch den Abend: Dr. Kempe, Fellow der Carl Zeiss AG im Bereich Corporate Research and Technology und Jurymitglied bei Fast Forward Science, knüpfte an und nutze die Grundlagen aus den Videos, um unter anderem Funktionsweisen der modernen Mikroskopie zu erläutern.

Dann war Experimente-Fan Techtastisch an der Reihe und begeisterte das Publikum mit seinem berühmten Chaospendel und der Wirkung von Aceton auf Styropor. Auch seinen Helium-Kanister hatte er dabei. Und was passiert, wenn man Helium einatmet, wissen wir alle – aber habt ihr es schon einmal ausprobiert? Bei Science meets YouTube hatten einige Gäste die Chance, das gemeinsam mit Techtastisch auf der Bühne zu tun und damit den ganzen Saal zu unterhalten.

Ob mit Experimenten, im Video oder im Labor – sowohl die beiden YouTuber als auch die beiden ZEISS-Forscher beschäftigen sich ausgiebig mit Wissenschaft. Aber warum eigentlich? Wie sind sie dazu gekommen und warum fasziniert es sie noch heute? Auf der Bühne verrieten die vier Experten mehr über ihre kindliche Neugierde und ihre Freude am Lernen. Auch andere Fragen aus dem Publikum beantworteten sie offen und so erzählten sie beispielsweise von ihrer Schulzeit und warum sie glauben, dass YouTube in der Wissensvermittlung eine wichtige Ergänzung zum klassischen Unterricht ist.

Nach der Veranstaltung gab es dann bei Hot Dogs und Getränken noch ausreichend Zeit für Gespräche mit den Wissenschaftlern und YouTubern. Natürlich durften da auch nicht die Gruppen-Selfies und Autogramme sowie eine zweite Runde Helium für alle fehlen.

Fast Forward Science 2017: Das sind die Gewinner!

Die Jury hat entschieden, das Publikum hat gewählt und jetzt stehen endlich die Sieger von Fast Forwards Science 2017 fest! Schon zum fünften Mal zeichnet der Videowettbewerb nun wissenschaftliche Webvideos aus. Und es wird nicht langweilig! Ganz im Gegenteil: Unsere diesjährigen Gewinner erklären die komplexesten Themen verständlich und sehr unterhaltsam, egal ob Robotik, Geophysik, oder Biologie. Auch an Experimenten aus Chemie und Physik wagen sie sich und liefern detaillierte Anleitungen zum Nachmachen – wer hätte gedacht, dass wir Hologramme und Solarzellen selbst bauen können? Nicht zuletzt werden endlich Fragen beantwortet, die wir uns tagtäglich stellen, sei es beim Musikhören oder während der letzten Erkältung.

Hier findet ihr eine Übersicht aller diesjährigen Preisträger in den Kategorien Substanz, Scitainment und Vision sowie den Gewinnern des Spezialpreises Webvideo Excellence und des Community Awards. Ihr wollt mehr über die Videos und die Videoproduzenten erfahren? Allen Gewinnern haben wir noch eine ausführliche Vorstellung auf unserer Gewinnerseite gewidmet. Viel Spaß beim Ansehen!

>> Substanz
>> Scitainment
>> Vision
>> Webvideo Excellence
>> Community Award

>> Kategorie SUBSTANZ

In der Kategorie SUBSTANZ geht es um die Inhalte. Komplexe wissenschaftliche Themen werden hier verständlich und durchaus unterhaltsam erklärt.

1. Platz: Giftzwerge in Kolumbien
2. Platz: Schnupfen: Wir Werden Alle Sterben
3. Platz: Warum sind wir kitzelig?


>> Kategorie SCITAINMENT

Unterhaltsamkeit wird in dieser Kategorie groß geschrieben, denn Wissenschaft und Forschung kommen bei Weitem nicht immer trocken und gesetzt daher, wie diese Gewinnervideos zeigen:

1. Platz: Wie entsteht Kabelsalat?
2. Platz: Was bringt Musik?
3. Platz: Vulkanblitze: Einst Lebensfunke – einestages Frühwarnsysteme?


>> Kategorie VISION

In der Kategorie Vision dreht sich alles um die Zukunft! Wir wollen heute schon wissen, was morgen von Bedeutung sein wird. Partner der Kategorie VISION ist der Deutsche Zukunftspreis – Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation.

1. Platz: Können wir unser Gehirn hacken?
2. Platz: Wie funktionieren Hologramme?
3. Platz: Solarzelle aus Tee selber bauen! Grätzelzelle einfach erklärt!


>> Webvideo Excellence

Bei dem Spezialpreis WEBVIDEO EXCELLENCE wurden besonders Webvideo-Charakter und filmische Qualität bewertet. Dieser Spezialpreis wird von ZEISS gesponsert und 2017 erstmals vergeben.

1. Platz: Was bringt Musik?


>> Community Award

Für die Community Awards zählen wir alle Likes und Kommentare, die zwischen dem 4. und dem 31. Oktober 2017 auf YouTube für die Finalistenvideos abgegeben wurden. Die drei Webvideos, die während des Online-Votings die meisten User-Reaktionen sammeln konnten, haben nun gewonnen.

1. Platz: Lochkamera aus Pappkarton bauen! Camera Obscura selber machen!
2. Platz: Brickscience TV – Kryptographie
3. Platz: Wie entsteht Kabelsalat?

Science meets YouTube

Am 23. November findet in Oberkochen die Veranstaltung Science meets YouTube statt. Der Name ist Programm: Die bekannten YouTuber Doktor Whatson und Techtastisch zeigen dort ihre Videos zu aktueller Forschung und physikalischen Experimenten. Was eine Gehirn-Computer-Schnittstelle ist und ob eine solche Verbindung zwischen Mensch und Maschine bereits möglich ist, erklärt uns Doktor Whatson. Praktischer wird es mit Techtastisch und seiner sehr unterhaltsamen Bauanleitung für eine Camera Obscura. Und natürlich lässt es sich der Experimente-Fan auch nicht nehmen, einige Versuche live vor Ort durchzuführen. Durch Dr. Michael Kempe von der ZEISS Forschungsabteilung wird außerdem ein Einblick in die aktuelle Forschung des Unternehmens geboten. Nach einer gemeinsamen Diskussions- und Fragerunde gibt es bei Snacks und Getränken auch die Möglichkeit zum ganz persönlichen Austausch.

Ihr seid an Physik und Technik, Innovationen und Forschung interessiert? Auf der Suche nach einer unterhaltsamen Abendveranstaltung und dem direkten Austausch mit YouTube-Profis und Wissenschaftlern? Begeistert euch für Videos und Experimente? Dann seid ihr bei Science meets YouTube genau richtig! Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten, die Teilnahme ist kostenlos.

Wann: Donnerstag, 23. November 2017, 17 Uhr 

Wo: ZEISS Forum (Carl-Zeiss-Str. 22, 73447 Oberkochen)

Um Anmeldung wird gebeten: Einfach das untenstehende Formular nutzen, oder eine Mail an fastforwardscience[at]w-i-d.de schicken!

 

Lochkamera aus Pappkarton bauen! Camera Obscura selber machen

Der Titel ist Programm! Experimente-Fan und Wissens-YouTuber Techtastisch ist am Werk und zeigt in seinem Video, wie man mit viel Pappe und einem gut abdunkelbaren Raum mit schönem Ausblick eine begehbare Camera Obscura macht. Ja, genau. Eine begehbare Camera Obscura. Aber Moment – wie funktioniert so etwas eigentlich? Dies wird an einer kleineren Kameravariante gezeigt –  der Lochkamera, bestehend aus einem simplen Pappkarton mit einem Loch drin. In dem Karton befindet sich eine kleine Videokamera, die aufzeichnet, was in dem Karton zu sehen ist.

Die Wirkweise einer solchen Lochkamera ist denkbar einfach: Licht fällt durch die Öffnung und erzeugt ein Abbild der Realität, welches dann auf dem Kopf gedreht zu sehen ist. Die Größe des Lochs bestimmt, wie viel Licht in den Raum bzw. den Karton fällt und damit, wie hell und wie scharf das Bild zu sehen ist. Ähnlich funktionieren auch Kameraobjektive.

Theoretisch kann man mit der kleinen Lochkamera und etwas Fotopapier sogar eigene Bilder herstellen! Unsere Jury war von so viel Experimentierfreude angetan und auch wir können ein Nachmachen nur empfehlen – also, den nächsten Pappkarton einfach mal aufheben, ein Blatt rein, zwei Löcher durch und dann durchschauen!

Gewinnspielfrage: Warum erscheint das Abbild der Realität in der Camera Obscura auf dem Kopf?

#VoteNow – so funktioniert’s:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und likt es auf YouTube! Denn „Lochkamera aus Pappkarton bauen! Camera Obscura selber machen“ gehört zu den 21 Finalisten von Fast Forward Science 2017, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten! Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

Im Interview // Teil 3

Es folgt Teil 3 unserer Interviewreihe mit den Fast Forward Science Preisträgern 2016.

Lukas Stadelmann hat mit zwei Freunden das Video „VI“ oder auch „Virtual Insanity“ produziert. Das dies erst das zweite gemeinsame Video der drei ist, merkt man in keiner Sekunde. Mit ausdrucksstarken Bildern haben sie die Jury überzeugt und in der neuen Kategorie VISION den ersten Platz belegt.

Schon lange im Geschäft der Webvideos aktiv, ist Marcel vom YouTube-Kanal Techtastisch. Mit über 250.000 Abonennten gehört sein Kanal zu den größten Kanälen mit Lifeexperimenten. In diesem Jahr gewann er mit dem Video „Diamanten verbrennen! Für die Wissenschaft!“ den Community Award.

 

KURZ VORGESTELLT

Die Gewinner beim Fast Forward Science 2016

Der YouTuber Techtastisch hat mit DIAMANTEN VERBRENNEN! Für die Wissenschaft! beim Community Award den 1. Platz gemacht. In dieser Kategorie hat die YouTube Gemeinschaft durch ihre Likes und Kommentare selbst über ihre Lieblingsvideos abgestimmt.

techtastisch

Name: Marcel H.

Wohnort: Pforzheim

Beruf: Selbständig

FFS: Bei welchen Youtube-Kanälen schaust du besonders oft rein?

Ich schaue sehr gerne Wissensformate, sowohl englische als auch deutsche. Zu den meiner Meinung nach besten deutschen Wissenskanälen, bzw. Kanälen mit „smartem Content“, gehören der Drogenaufklärungskanal Openmind3000 und der kritische Kanal von Rayk Anders.

Wer sind deine wissenschaftlichen Helden?

Ich halte sehr viel von Harald Lesch. Er schafft es wissenschaftliche Themen spannend und verständlich zu erklären. Dass viele auch dieses Bild von Techtastisch haben, bedeutet mir unglaublich viel. Aber generell ist jeder für mich ein wissenschaftlicher Held, der etwas aus dem nichts geschaffen und/oder selbst entdeckt hat.

Was ist die größte Herausforderung bei der Produktion eines Wissenschaftsvideos?

Das Budget: In meinem Kopf schwirren viele XXL Projekte, die ich aus Kostengründen leider nicht umsetzen kann. Ohne Sponsor muss dieses Geld logischer Weise aus der eigenen Tasche fließen. Zum Glück unterstützt mich aber meine Community über die Crowdfunding-Seite „Patreon“ ziemlich stark.

Zeit war für mich früher auch ein Hauptproblem, aber für seine Leidenschaft opfert man gerne ca. 70% seiner Freizeit, die man im Wachzustand verbringt. Seitdem ich selbständig bin, fehlt mir die Zeit für mehr und aufwendigere Produktionen nicht mehr. Dafür wird aber wiederum das Budget stark eingebremst.

Was heißt Wissenschaftskommunikation für dich? Ist es überhaupt ein Thema für dich?

Was ich mir gerade darunter vorstelle, wird wohl ‚das Bewusstsein der Gesellschaft für aktuelle Fortschritte‘ sein. Ich finde es gut, zu wissen, was möglich ist. Auch das sollen meine Videos (mehr oder weniger) mit einem ‚Aha-Effekt‘ meinen Zuschauern zeigen (Es gibt Metalle, die ’sicher‘ flüssig auf der Hand verweilen können / Es gibt echte Laser, die Sachen entzünden können / Es gibt Metall von denen man abbeißen kann).

Aber ‚Wissenschaftsnews‘ erfüllen diesen Zweck deutlich besser. Zum Glück liefert YouTube auch solche Formate wie z.B. die Kanäle Clixoom oder Doktor Whatson

Welche Themen interessieren dich  gerade besonders?

Saubere Energien. Sobald regenerative Energien stärker vertreten sind oder (Achtung: Wunschdenken) Kohle und Atomkraftwerke ablösen, wären einige der größtem Umweltprobleme gelöst.

Die Entwicklung von Elektroautos! Städte wären eine wesentlich angenehmere Umgebung, wenn die erhöhte CO2-Emmision verlagert, bzw. mit regenerativen Energien ‚ausgeschaltet‘ würde.

Dein Traumprojekt?

Techtastisch ist mein Traumprojekt. Ich lerne stetig etwas Neues und befasse mich täglich mit Themen und Projekten, die mich erfüllen (Traumjob).

Auf Fantreffen sehe ich, welche Leute ich erreiche. Der junge Teil ist mit 9-17 Jahren schon stark an diesen Themen interessiert, was mir ein gutes Gefühl für unsere Zukunft gibt. Ich habe einen Jungen getroffen, der 11 Jahre alt ist und schon in der 8. Klasse Bestnoten schreibt. Mit dem älteren Teil lerne ich talentierte Menschen kennen, die meine Interessen teilen. Das ist einer der Gründe warum ich im Vergleich zu anderen YouTubern überdurchschnittlich communitynah bin. Ich verstehe mich gut mit meinen Zuschauern.

Diamanten verbrennen! Für die Wissenschaft!

Was macht ein ScienceTuber aus einem Diamanten? Bestimmt keinen Schmuck. In seinem Wettbewerbsbeitrag “Diamanten verbrennen! Für die Wissenschaft!” zerschlägt der YouTuber Techtastisch Industriediamanten mit dem Hammer. YouTuber Humor? Mag sein. Wissenschaftlich fundiert wird hier erklärt, dass Diamant aus Kohlenstoff besteht. Und Kohle brennt doch. Also Bunsenbrenner angeworfen und los.

In dem Video, das in der Kategorie Scitainment nominiert ist, geht es um Härte und Hitzebeständigkeit von Diamanten. Unterlegt von Beats werden hier kleine Experimente vorgeführt, die mit einer gehörigen Portion Anarchie die Zerstörung von Industriediamanten vorführen. Unserer Jury gefiel besonders, wie hier “schnell und assoziativ” erzählt wird. Obwohl Diamant der härteste in der Natur vorkommende Stoff ist, bekommt Techtastisch ihn doch kaputt und erklärt weshalb. Das hat uns Spaß gemacht: Willkommen in der Finalistenrunde von Fast Forward Science 2016.

Gewinnspielfrage: Weshalb zerspringt Diamant, wenn man draufschlägt?

Und so funktioniert das Online-Voting:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und bewertet es auf YouTube! Denn „Diamanten verbrennen! Für die Wissenschaft!“ gehört zu den 24 Finalisten von Fast Forward Science 2016, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten. Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.