Fast Forward Science 2017: Das sagen die Gewinner #1

Warum drehen sie Wissensvideos? Was bedeutet ihnen der Wettbewerb Fast Forward Science? Und wofür werden sie das Preisgeld verwenden? In diesen sehr persönlichen Videostatements geben die Erstplatzierten von Fast Forward Science 2017 Einblick in ihre Motivationen. Die Videos wurden für die Preisverleihung am 28. November 2017 in Braunschweig produziert.

Heute stellen wir die erste Hälfte der Videostatements vor – freut euch auf weitere Botschaften unserer Gewinner im nächsten Artikel!

Björn Encke von Frogs & Friends e.V. | Giftzwerge in Kolumbien | 1. Platz SUBSTANZ

Techtastisch | Lochkamera aus Pappkarton bauen! | 1. Platz COMMUNITY AWARD

Davide Arizzoli | Was bringt Musik? | Gewinner WEBVIDEO EXCELLENCE

Fast Forward Science 2017: Das sind die Gewinner!

Die Jury hat entschieden, das Publikum hat gewählt und jetzt stehen endlich die Sieger von Fast Forwards Science 2017 fest! Schon zum fünften Mal zeichnet der Videowettbewerb nun wissenschaftliche Webvideos aus. Und es wird nicht langweilig! Ganz im Gegenteil: Unsere diesjährigen Gewinner erklären die komplexesten Themen verständlich und sehr unterhaltsam, egal ob Robotik, Geophysik, oder Biologie. Auch an Experimenten aus Chemie und Physik wagen sie sich und liefern detaillierte Anleitungen zum Nachmachen – wer hätte gedacht, dass wir Hologramme und Solarzellen selbst bauen können? Nicht zuletzt werden endlich Fragen beantwortet, die wir uns tagtäglich stellen, sei es beim Musikhören oder während der letzten Erkältung.

Hier findet ihr eine Übersicht aller diesjährigen Preisträger in den Kategorien Substanz, Scitainment und Vision sowie den Gewinnern des Spezialpreises Webvideo Excellence und des Community Awards. Ihr wollt mehr über die Videos und die Videoproduzenten erfahren? Allen Gewinnern haben wir noch eine ausführliche Vorstellung auf unserer Gewinnerseite gewidmet. Viel Spaß beim Ansehen!

>> Substanz
>> Scitainment
>> Vision
>> Webvideo Excellence
>> Community Award

>> Kategorie SUBSTANZ

In der Kategorie SUBSTANZ geht es um die Inhalte. Komplexe wissenschaftliche Themen werden hier verständlich und durchaus unterhaltsam erklärt.

1. Platz: Giftzwerge in Kolumbien
2. Platz: Schnupfen: Wir Werden Alle Sterben
3. Platz: Warum sind wir kitzelig?


>> Kategorie SCITAINMENT

Unterhaltsamkeit wird in dieser Kategorie groß geschrieben, denn Wissenschaft und Forschung kommen bei Weitem nicht immer trocken und gesetzt daher, wie diese Gewinnervideos zeigen:

1. Platz: Wie entsteht Kabelsalat?
2. Platz: Was bringt Musik?
3. Platz: Vulkanblitze: Einst Lebensfunke – einestages Frühwarnsysteme?


>> Kategorie VISION

In der Kategorie Vision dreht sich alles um die Zukunft! Wir wollen heute schon wissen, was morgen von Bedeutung sein wird. Partner der Kategorie VISION ist der Deutsche Zukunftspreis – Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation.

1. Platz: Können wir unser Gehirn hacken?
2. Platz: Wie funktionieren Hologramme?
3. Platz: Solarzelle aus Tee selber bauen! Grätzelzelle einfach erklärt!


>> Webvideo Excellence

Bei dem Spezialpreis WEBVIDEO EXCELLENCE wurden besonders Webvideo-Charakter und filmische Qualität bewertet. Dieser Spezialpreis wird von ZEISS gesponsert und 2017 erstmals vergeben.

1. Platz: Was bringt Musik?


>> Community Award

Für die Community Awards zählen wir alle Likes und Kommentare, die zwischen dem 4. und dem 31. Oktober 2017 auf YouTube für die Finalistenvideos abgegeben wurden. Die drei Webvideos, die während des Online-Votings die meisten User-Reaktionen sammeln konnten, haben nun gewonnen.

1. Platz: Lochkamera aus Pappkarton bauen! Camera Obscura selber machen!
2. Platz: Brickscience TV – Kryptographie
3. Platz: Wie entsteht Kabelsalat?

Uuunnd … Stop!

Unsere Einreichfrist ist zuende – ja, auch 10 Wochen können manchmal viel schneller vergehen, als man denkt. Am 18. Mai gestartet, ist der Zeitraum für Einreichungen beim diesjährigen Fast Forward Science bereits wieder vorbei. Wir freuen uns über eine Vielzahl von informativen, spannenden, lustigen, künstlerischen und manchmal gar ein wenig verrückten Webvideos zu Wissenschaft und Forschung!

Angefangen bei sozialen Phänomenen wie „Trauer“ bis hin zu modernen und extrem sicheren Kommunikationsmethoden mit Hilfe von Quantenphysik, der Bedeutung von Froschzucht für Reisbauern in Benin, dem Ablauf in einem schwarzen Loch und immer wieder Gentechnik in verschiedensten Anwendungsformen – die Liste der Themen von den eingereichten Webvideos ist lang und denkbar abwechslungsreich!

Nun ist unsere Jury dran – sie werden die Videos sichten und bewerten, was sicher keine leichte Aufgabe sein wird. Damit ihr euch bis zur Jurysitzung Ende September die Zeit vertreiben und eure Favoriten finden könnt, hier die Playlists unserer drei Hauptkategorien mit allen eingereichten Videos sowie die Playlist des DFG-Spezialpreises MeerWissen, für Jugendliche von 14-19 Jahren:

Playlist >>SUBSTANZ

Playlist >>SCITAINMENT

Playlist >>VISION

Playlist >>DFG-Spezialpreis MeerWissen

Die Zeit läuft… bis zum 31. Juli einreichen! #FFS16

Manche von euch kennen das Problem sicher nur zu gut: Man möchte unbedingt etwas machen, aber jetzt gerade ist das Timing irgendwie ungünstig. Also lieber auf morgen verschieben. Oder übermorgen. Oder nächste Woche. Aber manchmal kann das auch nach hinten losgehen und man verpasst die Chance auf Ruhm, Ehre und Gewinne von bis zu 3.000€… Also, reicht doch lieber jetzt gleich noch beim diesjährigen Fast Forward Science euer Video ein, denn am 1. August um 00:01 Uhr ist es schon zu spät!

Euch stehen in diesem Jahr die wohlbekannten Kategorien Substanz und Scitainment und die neue Kategorie Vision zur Auswahl. Und wenn ihr zwischen 14 und 19 Jahren alt seid, dann könnt ihr sogar bei unserem DFG-Spezialpreis MeerWissen einreichen. Apropos „Einreichen“: das ist gar nicht aufwendig! Einfach hier das Formular ausfüllen, den Link vom Webvideo reinkopieren und absenden!

In diesem Sinne: Der frühe Vogel …äh… verschiebt nichts auf morgen!
Wir freuen uns auf eure Videos!
Euer FFS-Team

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Teil 2: Unterhalten, Erklären, Visualisieren – so entstehen gute Wissenschafts-Webvideos #gutgemacht

Authentisch, verständlich und schön anzusehen – Erfolgsfaktoren deutschsprachiger Videomacher

Natürlich hab ich mir auch nicht die Gelegenheit entgehen lassen, mit denjenigen zu sprechen, die im deutschsprachigen Raum erfolgreich sind. Im Rahmen des 8. Forum Wissenschaftskommunikation fand die diesjährige Preisverleihung des Webvideo-Wettbewerbs Fast Forward Science statt. Dabei führten wir mit den Erstplatzierten Interviews.

Die Frau für Herausforderungen unter Zeitdruck, Maike Nicolai, Gewinnerin der “48h-Challenge Super Fast” betont, dass es auf die Motivation ankommt. Warum möchte ich machen, was ich mache? Wenn man diese Begeisterung dann noch auf das eigene Team übertragen könne, zögen alle an einem Strang.

„Wissenschaft muss nicht nur seriös sein, sondern auch gut aussehen!“ Karim Niazi,  Gewinner unserer Kategorie “Untitled. Künstlerisch│Wissenschaftliche Videos” setzt sich für das Schöne ein. Und bemerkt vollkommen zu Recht, dass es noch gar nicht lange her sei, dass Wissenschaft und Schöngeistiges Hand in Hand gingen, siehe Leonardo Da Vinci.

Sich selbst klar werden, was man eigentlich macht. Ein kurzes und simples Konzept zu haben, das ist das Erfolgsgeheimnis von Nico und Alex von TheSimpleClub. Den Gewinnern des Community Awards ist außerdem wichtig: Vor der Kamera immer man selbst zu sein, denn Authentizität lässt sich nicht vortäuschen. Wenn man dann auch noch viele Abonnenten mit seinem YouTube-Kanal erreichen möchte, sei eine Regelmäßigkeit und Häufigkeit an Beiträgen unabdingbar.

Stefan Müller, Mathe- und Physiklehrer und Gewinner der Kategorie Scitainment, setzt auf grundlegende Werte: Verständlich und unterhaltend müssten Wissenschafts-Webvideos sein. „Wissenschaft muss anschaulich rüber gebracht werden, es muss einfach, verständlich und interessant sein. Hier und da einen Spaß einbauen, damit die Leute bei der der Sache bleiben.“

Und schließlich unser „Wiederholungstäter“: David Peter gewann nicht nur im vergangenen Jahr in der Kategorie Super Fast, sondern er beteiligte sich auch in diesem Jahr mit zwei Videos am Wettbewerb. Und – was soll man sagen – beide waren erfolgreich! 1. Platz in der Kategorie Substanz und Platz 2. in der 48h-Challenge Super Fast. Er sagt: „Wichtig ist, dass man die Videos auch gerne guckt. Was ist der Kern der Geschichte und wie kann ich den umsetzen – humoristisch auch – dass es einen anderen interessiert?“

Das war die FFS-Preisverleihung 2015!

Wenn auch mit leichter Verspätung möchten wir hier doch noch einige Impressionen der Fast Forward Science Preisverleihung 2015 mit Euch teilen. Wir waren in diesem Jahr wieder zu Gast beim Forum Wissenschaftskommunikation, welches vom 30. November bis 2.Dezember in der Meistersingerhalle in Nürnberg stattfand.
Am Abend des 1. Dezembers, dem Ende des zweiten Konferenztages, fand dann die Fast Forward Science Preisverleihung statt. Was uns besonders freute: alle Preisträger hatten den Weg nach Nürnberg gefunden und dafür teils wirklich lange Zugfahrten auf sich genommen. Die Laudationes wurden von Mitgliedern der Jury gehalten, die Moderation des Abends übernahm Ulrich Grünwald von Quarks & Co. Er führte durch die 1 ½ Stunden Preisverleihung, in denen Preisträger in 2 Spezialpreisen und 3 Kategorien geehrt, 5 prämierte Videos gezeigt und 13 Blumen an die Preisträger verteilt wurden.
Natürlich durfte bei der anschließenden Aftershow-Party auch die richtige Livemusik nicht fehlen und so bildeten sich schnell Paare, welche zu dem Polkarock von Vladiwoodstok aus Nürnberg tanzten.
Trotzdem der Abend etwas länger war, nahmen viele der Preisträger an dem Barcamp am nächsten Morgen teil und nutzen die Chance mit Teilnehmern der Konferenz ins Gespräch zu kommen.

Gewinner 2015: Die besten Wissenschaftsvideos

Matrix, BrickScience, düstere Städte, Plastikbecher-Labore und gelbe Tauchboote: Die Bilderwelt der der Gewinner von Fast Forward Science 2015 ist so vielfältig wie die Themen aus aktueller Wissenschaft und Forschung, mit denen sie sich auseinandersetzen. Viel Spaß beim Durchklicken!

>>Kategorie Substanz
>>Kategorie Scitainment
>>Kategorie Untitled.
>>Community-Award
>>Sonderpreis Super Fast

>>Kategorie Substanz
Um in der Kategorie Substanz ganz vorne mit dabei zu sein, muss das Webvideo aktuelle Wissenschaft und Forschung fundiert vermitteln. Objektive Darstellung, gründliche Recherche, Verständlichkeit und ein gewisser Unterhaltungswert – diese Anforderungen sind nicht ganz ohne. Die Wahl des Genres ist dabei frei und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Platz 1: Constraints on the universe as a Numerical Simulation

Traum und Realität: nicht immer lassen sich diese zwei gut voneinander unterscheiden. Was wäre, wenn unsere Realität – ähnlich wie in dem Filmklassiker Matrix – vielleicht nur eine Simulation ist? Dieser Frage geht auch der Kommunikator David Peter, von somethingwithscience nach. Das Video ist eine abwechslungsreiche Mischung aus klassischem Expertenstatement, hier von Prof. Dr. Hartmut Wittig von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, und Animation. David Peter zeigt, wie man mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen auch zu dem Schluss kommen könnte, dass unsere Realität doch nur eine Simulation ist. Und wenn es so wäre – würdet ihr es wissen wollen? Preisgeld 3.000 Euro

Platz 2: Gehirn-Computer-Schnittstelle – der direkte Draht zum Denken

Computer, die Gedanken lesen – das klingt nach Zukunftsmusik, ist aber gar nicht so unrealistisch. Forscher aus den Bereichen Physik, Informatik und Psychologie messen am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme Gehirnströme und entwickeln eine „Gehirn-Computer-Schnittstelle“, über die zum Beispiel gelähmte Menschen kommunizieren können. Wie sich Mensch und Maschine vielleicht zukünftig austauschen, zeigt das Video in einer Mischung aus Stop-Motion-Animation und Interview. Dass der Jüngling mit den geröteten Wangen zu Beginn des Videos eine verblüffende Ähnlichkeit mit Dr. Moritz Grosse-Wentrup, dem Leiter der Forschungsgruppe hat, ist nur eines von vielen kleinen Details. Preisgeld 2.000 Euro

Platz 3: Früherkennung I Gentests und Designerbabys

Wann beginnt menschliches Leben? Was ist ein Designerbaby und wo liegt der Unterschied zwischen Präimplantations- und Pränataldiagnostik? Was ist technisch möglich und was davon in Deutschland auch erlaubt? Diese heiklen Fragen stellt sich der YouTuber Ben von SOundSo gesehen in einem typischen „Erklärvideo“. Die möglichen Antworten auf diese Fragen sind sehr komplex, das Video bietet jedoch einen guten Überblick zu dem Thema. Preisgeld 1.000 Euro

>>Kategorie Scitainment
In der Kategorie Scitainment achtet die Jury insbesondere darauf, dass das Webvideo auf unterhaltsame Art und Weise aktuellen Inhalt aus Forschung und Wissenschaft vermittelt. Wissenschaft ist spannend, sensationell, macht Spaß und begeistert. Und das sollte in den Videos auch rüber kommen!

Platz 1: Teilchenbeschleuniger – Brickscience TV

Die Suche nach den kleinsten, unteilbaren Teilchen! Sie hält weiter an und beschäftigt weiter die Wissenschaft. Selbst LEGO-Steine sind, wenn auch schwieriger, noch teilbar. Atome – wie von den alten Griechen vermutet – fallen ebenfalls aus. Lupe und Mikroskop helfen bei der Suche leider auch nicht weiter. Eine Lösung für das Problem, bietet jedoch die Technologie des Teilchenbeschleunigers. In diesem werden nämlich Frontalzusammenstöße von sehr kleinen Teilchen provoziert, um zu untersuchen, welche Einzelteile dabei zurück bleiben. Und hier helfen dann auch wieder LEGO-Steine weiter, wie der Brickfilmer Stefan Müller beweist. Zumindest um die Funktionsweise eines Teilchenbeschleunigers zu erklären. Preisgeld: 3.000 Euro

Platz 2: Power to Gas – Energiespeicher der Zukunft

Die Zunahme regenerativer Energien bringt ein Problem mit sich: Was machen wir, wenn wir durch einen etwas windigen und sonnigen Tag mehr Strom produzieren, als wir brauchen? Und woher kommt unser Strom, wenn es einmal regnet und kein Wind weht? Strom wollen wir ja trotzdem! Weil die Energie nicht einfach so verschenkt werden soll, arbeiten Forscher daran, dass man den überflüssigen Strom speichern und einfach später nutzen kann. Eine Idee ist es Strom in Gas umzuwandeln, welches dann später als Energie wieder eingesetzt werden kann. Oder kurz gesagt: Power to Gas. Wie das genau funktioniert, zeigen euch die Jungs von TheSimpleClub, in einem anschaulichen Experiment. Aber Vorsicht: Nachmachen im eigenen Wohnzimmer würden wir nicht empfehlen! Preisgeld: 2.000 Euro

Platz 3: Supraleitung: Auf der Überholspur

Was haben Kanadier und Elektronen gemeinsam? So einiges, wie in der Animation von Malte Derks von MD-Films und Jon Parnell vom Max-Planck-Institut für Festkörperforschung Stuttgart deutlich wird. Mit schauspielerischer Meisterleistung wird verdeutlicht, wie Stromleitungen funktionieren – und warum man diese durchaus mit dem Verkehr auf kanadischen Straßen vergleichen kann. Um Hindernisse zu vermeiden, bietet sich für Strom die Supraleitung an, äquivalent zu den Carpool-Lanes, den Sonderfahrbahnen für Fahrgemeinschaften im kanadischen Verkehrssystem. Die Schwierigkeit bei den Supraleitungen ist nur, dass es beinahe doppelt so kalt sein muss, wie im kältesten kanadischen Winter. Warum, erklärt euch Jon in dem Video. Preisgeld: 1.000 Euro

>>Kategorie Untitled
In dieser Kategorie werden Videos an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet. Die Jury achtet hierbei besonders auf die künstlerische Qualität sowie den Einsatz ungewöhnlicher ästhetischer Mittel und die Nutzung der audio-visuellen Möglichkeiten.

Platz 1: Hydrocarbon

Durch detaillierte und animierte Zeichnungen in schwarz-weiß bringt der Künstler Karim Niazi eine komplexe Thematik in wenigen Minuten auf den Punkt. Unsere Gesellschaft steuert durch stetig steigenden Energiebedarf auf schwierige Zeiten zu. Wissenschaftler rechnen damit, bald das Maximum der jährlichen Fördermenge von Öl zu erreichen. Regenerative Energien allein werden den steigenden Bedarf an Energie weltweit nicht decken können. Die Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft sind schwer absehbar. Bleibt zu hoffen, dass unsere Zukunft nicht ganz so düster aussieht, wie in diesem Finalisten-Video. Preisgeld 3.000 Euro

Platz 2: Marble Spaceship

Ein schiffartiges Gebilde fliegt durch die Weite des Alls. Darauf: eine Art riesige, verschlungene Murmelbahn. Eine blaue Kugel scheinbar für immer in diesem System gefangen; ein Hoch und Runter auf den vorgegebenen Bahnen. Oder etwa doch nicht?
Das Video von Clara Lüning und Dr.-Ing. Wolfgang Höhl fasziniert, weil es ein ganz besonderes Universum schafft, zum Nachdenken anregt und viele Fragen offen lässt. Oder wofür steht denn eurer Meinung nach das Runterfallen der Kugel in den Abgrund?
Preisgeld 2.000 Euro

Der 3. Platz in der Kategorie Untitled wurde nicht vergeben.

>>Community-Award
Vom 1. Oktober bis zum 31. Oktober 2015 lief das Online-Voting für den Community Award. Wir haben jedes Mag-Ich und jeden positiven Kommentar gezählt. Kommentare, die dieDiskussion anstoßen und den Dialog bereichern, haben wir sogar doppelt gezählt! Zusammen mit den Finalisten der drei Kategorien kämpften die Super Fast-Gewinner um die Gunst der Zuschauer und Internetcommunity. Und so habt ihr entschieden:

Platz 1: Power to Gas – Energiespeicher der Zukunft

Die Zunahme regenerativer Energien bringt ein Problem mit sich: Was machen wir, wenn wir durch einen etwas windigen und sonnigen Tag mehr Strom produzieren, als wir brauchen? Und woher kommt unser Strom, wenn es einmal regnet und kein Wind weht? Strom wollen wir ja trotzdem! Weil die Energie nicht einfach so verschenkt werden soll, arbeiten Forscher daran, dass man den überflüssigen Strom speichern und einfach später nutzen kann. Eine Idee ist es Strom in Gas umzuwandeln, welches dann später als Energie wieder eingesetzt werden kann. Oder kurz gesagt: Power to Gas. Wie das genau funktioniert, zeigen euch die Jungs von TheSimpleClub, in einem anschaulichen Experiment. Aber Vorsicht: Nachmachen im eigenen Wohnzimmer würden wir nicht empfehlen! Preisgeld 500 Euro

Platz 2: Früherkennung I Gentests und Designerbabys

Wann beginnt menschliches Leben? Was ist ein Designerbaby und wo liegt der Unterschied zwischen Präimplantations- und Pränataldiagnostik? Was ist technisch möglich und was davon in Deutschland auch erlaubt? Diese heiklen Fragen stellt sich der YouTuber Ben von SOundSo gesehen in einem typischen „Erklärvideo“. Die möglichen Antworten auf diese Fragen sind sehr komplex, das Video bietet jedoch einen guten Überblick zu dem Thema. Preisgeld 300 Euro

Platz 3: Unsichtbar im Internet – anonym surfen

Was hat eine Kuh mit Datenschutz zu tun. Nun, eine Kuh schützt keine Daten und klaut keine Daten, aber eine Kuh hilft, um zu verstehen, was mit unseren Daten im Internet passiert. Und um noch mehr Verwirrung zu stiften: Eine Autokolonne braucht es dazu auch noch. Eigentlich – wie der Titel ja schon sagt – geht es um Datenübertragung und das Internet. Und das ist ein enorm wichtiges Thema. In Deutschland nutzen 76,8% aller Personen das Internet. Das sind rund 23 % mehr als noch vor 10 Jahren. Der NSA-Skandal und Edward Snowden haben ja verdeutlicht, wie massiv momentan die Mängel, Lücken und Schwachstellen in der Datensicherheit sind. Welche Tricks sich die neuere Forschung überlegt hat, um Datenpakete unbemerkt zu verschicken erklärt euch Finn vom YouTube-Kanal Bytethinks in seinem Video „Unsichtbar im Internet – anonym surfen“.
Preisgeld 200 Euro

>>Super Fast: 48h-Callenge
Videomacher treffen Wissenschaftler und Experten in ihrem Wellnesstempel, am Bahnhof auf dem Sprung zum nächsten Termin und beim Melone essen – so ist das wenn man in nur 48 Stunden ein Wissenschaftsvideo produzieren will. Bereits im Juni haben sich sechs Teams unserer 48h-Challenge Super Fast gestellt und ein Webvideo zum diesjährigen Thema UNDER PRESSURE produziert.

Platz 1: JAGO 25 Jahre unter Druck

JAGO steht unter echt großem Druck – und das schon seit 25 Jahren. In dem Video des GEOMAR Helmholtz-Zentrums in Kiel kommt das Forschungstauchboot JAGO zu Wort und berichtet von seinen Erlebnissen in 400 Metern Tiefe. In einem charmanten Interview mit seinem Betreuer Peter Striewski, erzählt JAGO warum er nach 25 Jahren unter Druck immer noch so frisch aussieht, von seinen Lieblingsthemen Navigation und Technik, und von wichtigen Einsätzen zwischen den Komoren und Norwegens Korallenriffen. Dabei erfährt man ganz nebenbei von aktuellen Expeditionen und Forschungsergebnissen. Preisgeld 500 Euro

Platz 2: 360grad Medienkonvergenz

Ein Video in 48 Stunden zu produzieren erzeugt ganz schön Druck. Großer Druck ist in der digitalisierten Medienwelt nichts Neues. Deshalb macht sich Kommunikator David Peter in seinem Video auf die Suche nach den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Medien und Medienforschung. Dabei erfährt er von dem Blogger Jannis Kucharz und der Professorin für Medienkonvergenz Birgit Stark, dass die Medienwelt ganz schön unter Druck steht: Konkurrenzdruck, wirtschaftlicher Druck, Aktualitätsdruck und auf Druck auf die Medienwissenschaft. Durch die 360 Grad-Filmtechnik wird man allein vom Zusehen in den Wirbel der immer schnelleren Medienwelt gesogen. Preisgeld 200 Euro

Platz 3: Künstliches Magma

Im inneren von Planeten herrscht besonders hoher Druck, was erheblichen Einfluss auf die Eigenschaften von Materialien hat. Dort können wir natürlich nicht forschen. In dem Video „Künstliches Magma“ des Portals Welt der Physik stellt das Team um den Leiter der Wissenschaftskommunikation des DESY Helmholtz-Zentrums in Hamburg ihren Messplatz vor an dem Material unter extremen Bedingungen erforscht wird. PostDoc Zuzana Konopkova kann an ihrem Messplatz nicht nur Materialproben untersuchen, sondern sogar künstliches Magma herstellen. Das DESY-Team zeigt mit ihrem Video die Rolle von Druck in aktueller Forschung. Preisgeld 100 Euro

Die #SuperFast-Gewinner: 48-Stunden unter Hochdruck

Videomacher treffen ihre Interviewpartner im Wellnesstempel, am Bahnhof auf dem Sprung zum nächsten Termin und auch beim gemeinsamen Meloneessen – so ist das wenn man  in nur 48 Stunden ein Wissenschaftsvideo produzieren will.

Die #SuperFast-Gewinner

Jetzt ist die Zeit um! Wir danken den sechs Teams dafür, dass sie sich unserer 48h-Challenge Super Fast gestellt und ein Webvideo zum Thema UNDER PRESSURE produziert haben, leider können wir nur die drei besten Videos auszeichnen. Und das sind diese hier:

>> Platz 1: JAGO 25 Jahre unter Druck


JAGO steht unter echt großem Druck – und das schon seit 25 Jahren. In dem Video des GEOMAR Helmholtz-Zentrums in Kiel kommt das Forschungstauchboot JAGO zu Wort und berichtet von seinen zahllosen Abenteuern in 400 Metern Tiefe. In einem charmanten Interview mit seinem Betreuer Peter Striewski, erzählt JAGO warum er nach 25 Jahren unter Druck immer noch so frisch aussieht, von seinen Lieblingsthemen Navigation und Technik und von wichtigen Einsätzen zwischen den Komoren und in Mitten Norwegens Korallenriffen. Dabei fließen  – quasi ganz nebenbei  – aktuelle Forschungsergebnisse aktueller Expeditionen in die Geschichte ein.

>> Platz 2: 360grad Medienkonvergenz


Ein Video in 48 Stunden zu produzieren erzeugt ganz schön Druck. Großer Druck ist in der digitalisierten Medienwelt nichts Neues. Deshalb macht sich Kommunikator David Peter in seinem Video auf die Suche nach den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Medien und Medienforschung. Dabei erfährt er von dem Blogger Jannis Kucharz  und der Professorin für Medienkonvergenz Birgit Stark, dass die Medienwelt ganz schön unter Druck steht: Konvergenzdruck, Konkurrenzdruck, Wirtschaftlichkeitsdruck, und Aktualitätsdruck. Durch die 360 Grad-Filmtechnik wird man allein vom Zusehen in den Wirbel der immer schnelleren Medienwelt gesogen.

>> Platz 3: Künstliches Magma


Im inneren von Planeten herrscht besonders hoher Druck, was erheblichen Einfluss auf die Eigenschaften von Materialien hat. Dort können wir natürlich weder Proben entnehmen noch Experimente durchführen, deshalb bleibt uns nur die Simulation. Das Team von Welt der Physik um Dr. Jens Kube (DESY) nehmen uns mit an einen Messplatz an der Synchrotonquelle PETRA III am DESY. Ihm berichtet die Wissenschaftlerin Zuzana Konopkova von Gesteinsproben, die so hohem Druck ausgesetzt werden können, wie er nur im Inneren von Planeten herrscht. Damit können sonst unerreichbare Zustände der Materie untersucht werden. Mehr Druck geht wirklich nicht!

Na, machen euch diese Videos jetzt Lust selber ein Wissenschafts-Webvideo zu produzieren? Dann ran an die Kamera und macht mit! Noch bis zum 31. Juli könnt ihr für Fast Forward Science Videos für die Kategorien Substanz, Scitainment und Untitled einreichen und Preisgelder bis zu 3.000 Euro gewinnen.

Preisverleihung Fast Forward Science 2014

Strahlende Gewinner, zufriedene Organisatoren, begeisternde Laudatoren und am Ende eine zu den Balkanbeats des Skazka Orchestra tanzende Meute – alles in allem war die Preisverleihung von Fast Forward Science 2014 ein voller Erfolg! Die Preisträger konnten sich auf dem 7. Forum Wissenschaftskommunikation mit Menschen aus ihrem Berufsfeld vernetzen und wir hatten endlich endlich endlich – nach so vielen Mails und Telefonaten – die Gelegenheit, die Menschen hinter den prämierten Videos kennenzulernen. Und nach diesem Kennenlernen kann ich nur sagen, dass hinter den tollen Videos auch tolle Menschen stecken. Der eine ist Forscher, der nächste ein eingefleischter YouTuber und der dritte Kommunikator, doch alle sitzen an einem Tisch, unterhalten sich, lachen gemeinsam und tauschen sich über Berufliches, Privates und natürlich über Wissenschaftsvideos aus. Besonders hat mich gefreut, dass Leon Baar vom YouTube-Kanal „100SekundenPhysik“, dem Abiturstress zum Trotz, mit seinem Vater eine sechsstündige Autofahrt auf sich genommen hat, nur um den Preis persönlich entgegennehmen zu können. Auch wenn es vielleicht weit hergeholt scheint, bin ich der Meinung, dass dies ein Spiegel für das große Engagement und den Enthusiasmus ist, mit dem diese Videomacher für ihre Sache eintreten.

Unseren Förderern sei Dank, können wir auch 2015 Fast Forward Science wieder ausrufen und dieses bereichernde Engagement weiter fördern. Neben dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ist im nächsten Jahr auch die Schering Stiftung mit im Boot. Wohin die Reise geht, wollt ihr wissen? Eines kann vorab schon verraten werden, in der nächsten Wettbewerbsrunde wird es die neue Kategorie „Kunst und Wissenschaft“ geben. Und alles andere hängt an tollen Einreichungen und Teilnehmern. Wir freuen uns auf super Wissenschaft und super Videos!

Und weil Bilder immer mehr sagen als tausend Worte, hier die Fotogalerie zur Preisverleihung:

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Sechs Videomacher waren #SuperFast! And the Winner is…

Puuuhhhh…Der 48-Stunden-Webvideo-Marathon ist beendet. Sechs Teams haben das Ziel erreicht und haben Videos zum Thema „FAIL in der Wissenschaft“ produziert und eingereicht. Mit an den Start gingen Videos über die Erforschung künstlicher Muskeln, die größten Fehlschläge der Wissenschaftsgeschichte, den Ansatz von Open Science aber auch über die Erforschung der visuellen Reizverarbeitung bei älteren Menschen. Wir sind auch #SuperFast, denn die Jury hat bereits getagt und HIER findet ihr die Gewinner!

Wenn ihr jetzt richtig Lust bekommen habt selber ein Wissenschaftswebvideo zu produzieren – kein Problem – Für Fast Forward Science könnt ihr noch bis zum 31. August 2014 Videos produzieren und einreichen.

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P.S.: Und noch ein FAIL in eigener Sache: In der Regel suchen wir für den Wettbewerb Fast Forward Science Webvideos in deutscher Sprache, alternativ auf Englisch mit deutschen Untertiteln. Da wir es versäumt haben, diese Teilnahmebedingung im Rahmen des #SuperFast-Spezialpreises noch einmal explizit zu kommuniziert, wurden auch zwei rein englischsprachige Webvideos als Einreichung akzeptiert – und gekürt.