Fast Forward Science 2017: Das sagen die Gewinner #2

Hier kommt nun Teil zwei der Videostatements unserer Fast Forward Science Preisträger 2017. Entstanden sind diese Videos für die Preisverleihung, dennoch möchten wir sie euch natürlich nicht vorenthalten. Dabei wird auch die Frage geklärt, was ein wirklich gutes Outfit für eine Preisverleihung ist und worauf es bei einem erfolgreichen Wissenschafts-Webvideo ankommt.

Max von Wissensreaktor | Was ist ein Botnet? | 1. Platz Super Fast

Lars Fischer und Mike Beckers von Wir Werden Alle Sterben | Der Tod des Internets | 1. Platz Super Fast

 

Finn von BYTEthinks | Wie entsteht Kabelsalat? | 1. Platz SCITAINMENT

Cedric von Doktor Whatson | Können wir unser Gehirn hacken? | 1. Platz VISION

 

Rückblick: Fast Forward Science Preisverleihung 2017

Popcornduft strömt langsam in den Großen Saal der Stadthalle Braunschweig: Kinofeeling macht sich breit. Vor der Bühne hat sich währenddessen ein kleines Trüppchen versammelt, eifrig in Gespräche vertieft. Die diesjährigen Fast Forward Science Preisträger warten gespannt auf den Beginn der Preisverleihung. Dann strömt das Publikum in den Saal, ausgestattet mit kleinen weißen Tüten mit Popcorn und bereit für die Vorführung der Gewinnervideos. Bereits zum fünften Mal verleihen wir auf dem Forum Wissenschaftskommunikation Preise für herausragende Wissenschafts-Webvideos, dotiert mit insgesamt 21.000€ Preisgeld.

Kurz nach 19 Uhr beginnt die Veranstaltung, Moderator Christoph Krachten betritt die Bühne. Und wer könnte besser durch die Preisverleihung führen als Moderator Krachten, Gründer des YouTube-Kanals Clixxom und Jurymitglied bei Fast Forward Science? Vorfreude kommt auf, als er den ersten Videoblock ankündigt, bestehend aus den drei Kategorien >>Substanz, >>Scitainment und >>Vision. Es folgen die drei Spezialpreise: der >>Community Award, die 48h-Challenge >>Super Fast und der neue Spezialpreis >>Webvideo Excellence.

Gebannt verfolgt das Publikum die Ausschnitte aus den erstplatzierten Videos. Es wird viel gelacht, aber auch gestaunt, ob der Komplexität der vermittelten Themen. Und wann hat man schon die Möglichkeit, Webvideos auf der Kinoleinwand anzuschauen? Bisher ebenfalls nur während der Preisverleihung zu sehen: individuelle Video-Statements der Preisträger, die einen unterhaltsamen und teils auch privaten Einblick in die Entstehung der ausgezeichneten Videos und die Videomacher bieten.


Nach der etwa einstündigen Preisverleihung und der anschließenden Fotosession mit Preisträgern, Jury und Team auf der Bühne durfte eine angemessene Party natürlich nicht fehlen. JPATTERSSON sorgte mit Progressiv Dub für gute Stimmung, eine gefüllte Tanzfläche und einen gelungenen Abschluss für diesen Abend!

Science meets YouTube: Wissenschaft, Videos und Live-Experimente

Bei Science meets YouTube war der Name Programm: Die YouTuber Doktor Whatson und Techtastisch trafen auf die ZEISS Forscher Dr. Michael Kempe und Prof. Dr. Michael Totzeck – und ein neugieriges Publikum mit vielen Fragen.

23. November im ZEISS-Forum Oberkochen, 17 Uhr. Alle 260 Sitze sind bis auf den letzten Platz belegt, als Science meets YouTube beginnt. Zum Einstieg zeigten Doktor Whatson und Techtastisch ihre bei Fast Forward Science 2017 preisgekrönten Videos „Können wir unser Gehirn hacken?“ und „Lochkamera aus Pappkarton bauen“. Das Besondere: Während sie für gewöhnlich über YouTube auf Handy und Computer zu sehen sind, konnten die Videos hier auf der großen Leinwand bestaunt werden. Dabei ging es um zwei Themen: Doktor Whatson erklärte sogenannte Brain-Computer Interfaces, Verbindungen zwischen Mensch und Maschine, und Techtastisch das Prinzip der Lochkamera. Diese beiden Themen begleiteten das Publikum durch den Abend: Dr. Kempe, Fellow der Carl Zeiss AG im Bereich Corporate Research and Technology und Jurymitglied bei Fast Forward Science, knüpfte an und nutze die Grundlagen aus den Videos, um unter anderem Funktionsweisen der modernen Mikroskopie zu erläutern.

Dann war Experimente-Fan Techtastisch an der Reihe und begeisterte das Publikum mit seinem berühmten Chaospendel und der Wirkung von Aceton auf Styropor. Auch seinen Helium-Kanister hatte er dabei. Und was passiert, wenn man Helium einatmet, wissen wir alle – aber habt ihr es schon einmal ausprobiert? Bei Science meets YouTube hatten einige Gäste die Chance, das gemeinsam mit Techtastisch auf der Bühne zu tun und damit den ganzen Saal zu unterhalten.

Ob mit Experimenten, im Video oder im Labor – sowohl die beiden YouTuber als auch die beiden ZEISS-Forscher beschäftigen sich ausgiebig mit Wissenschaft. Aber warum eigentlich? Wie sind sie dazu gekommen und warum fasziniert es sie noch heute? Auf der Bühne verrieten die vier Experten mehr über ihre kindliche Neugierde und ihre Freude am Lernen. Auch andere Fragen aus dem Publikum beantworteten sie offen und so erzählten sie beispielsweise von ihrer Schulzeit und warum sie glauben, dass YouTube in der Wissensvermittlung eine wichtige Ergänzung zum klassischen Unterricht ist.

Nach der Veranstaltung gab es dann bei Hot Dogs und Getränken noch ausreichend Zeit für Gespräche mit den Wissenschaftlern und YouTubern. Natürlich durften da auch nicht die Gruppen-Selfies und Autogramme sowie eine zweite Runde Helium für alle fehlen.

Fast Forward Science 2017: Das sind die Gewinner!

Die Jury hat entschieden, das Publikum hat gewählt und jetzt stehen endlich die Sieger von Fast Forwards Science 2017 fest! Schon zum fünften Mal zeichnet der Videowettbewerb nun wissenschaftliche Webvideos aus. Und es wird nicht langweilig! Ganz im Gegenteil: Unsere diesjährigen Gewinner erklären die komplexesten Themen verständlich und sehr unterhaltsam, egal ob Robotik, Geophysik, oder Biologie. Auch an Experimenten aus Chemie und Physik wagen sie sich und liefern detaillierte Anleitungen zum Nachmachen – wer hätte gedacht, dass wir Hologramme und Solarzellen selbst bauen können? Nicht zuletzt werden endlich Fragen beantwortet, die wir uns tagtäglich stellen, sei es beim Musikhören oder während der letzten Erkältung.

Hier findet ihr eine Übersicht aller diesjährigen Preisträger in den Kategorien Substanz, Scitainment und Vision sowie den Gewinnern des Spezialpreises Webvideo Excellence und des Community Awards. Ihr wollt mehr über die Videos und die Videoproduzenten erfahren? Allen Gewinnern haben wir noch eine ausführliche Vorstellung auf unserer Gewinnerseite gewidmet. Viel Spaß beim Ansehen!

>> Substanz
>> Scitainment
>> Vision
>> Webvideo Excellence
>> Community Award

>> Kategorie SUBSTANZ

In der Kategorie SUBSTANZ geht es um die Inhalte. Komplexe wissenschaftliche Themen werden hier verständlich und durchaus unterhaltsam erklärt.

1. Platz: Giftzwerge in Kolumbien
2. Platz: Schnupfen: Wir Werden Alle Sterben
3. Platz: Warum sind wir kitzelig?


>> Kategorie SCITAINMENT

Unterhaltsamkeit wird in dieser Kategorie groß geschrieben, denn Wissenschaft und Forschung kommen bei Weitem nicht immer trocken und gesetzt daher, wie diese Gewinnervideos zeigen:

1. Platz: Wie entsteht Kabelsalat?
2. Platz: Was bringt Musik?
3. Platz: Vulkanblitze: Einst Lebensfunke – einestages Frühwarnsysteme?


>> Kategorie VISION

In der Kategorie Vision dreht sich alles um die Zukunft! Wir wollen heute schon wissen, was morgen von Bedeutung sein wird. Partner der Kategorie VISION ist der Deutsche Zukunftspreis – Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation.

1. Platz: Können wir unser Gehirn hacken?
2. Platz: Wie funktionieren Hologramme?
3. Platz: Solarzelle aus Tee selber bauen! Grätzelzelle einfach erklärt!


>> Webvideo Excellence

Bei dem Spezialpreis WEBVIDEO EXCELLENCE wurden besonders Webvideo-Charakter und filmische Qualität bewertet. Dieser Spezialpreis wird von ZEISS gesponsert und 2017 erstmals vergeben.

1. Platz: Was bringt Musik?


>> Community Award

Für die Community Awards zählen wir alle Likes und Kommentare, die zwischen dem 4. und dem 31. Oktober 2017 auf YouTube für die Finalistenvideos abgegeben wurden. Die drei Webvideos, die während des Online-Votings die meisten User-Reaktionen sammeln konnten, haben nun gewonnen.

1. Platz: Lochkamera aus Pappkarton bauen! Camera Obscura selber machen!
2. Platz: Brickscience TV – Kryptographie
3. Platz: Wie entsteht Kabelsalat?

Science meets YouTube

Am 23. November findet in Oberkochen die Veranstaltung Science meets YouTube statt. Der Name ist Programm: Die bekannten YouTuber Doktor Whatson und Techtastisch zeigen dort ihre Videos zu aktueller Forschung und physikalischen Experimenten. Was eine Gehirn-Computer-Schnittstelle ist und ob eine solche Verbindung zwischen Mensch und Maschine bereits möglich ist, erklärt uns Doktor Whatson. Praktischer wird es mit Techtastisch und seiner sehr unterhaltsamen Bauanleitung für eine Camera Obscura. Und natürlich lässt es sich der Experimente-Fan auch nicht nehmen, einige Versuche live vor Ort durchzuführen. Durch Dr. Michael Kempe von der ZEISS Forschungsabteilung wird außerdem ein Einblick in die aktuelle Forschung des Unternehmens geboten. Nach einer gemeinsamen Diskussions- und Fragerunde gibt es bei Snacks und Getränken auch die Möglichkeit zum ganz persönlichen Austausch.

Ihr seid an Physik und Technik, Innovationen und Forschung interessiert? Auf der Suche nach einer unterhaltsamen Abendveranstaltung und dem direkten Austausch mit YouTube-Profis und Wissenschaftlern? Begeistert euch für Videos und Experimente? Dann seid ihr bei Science meets YouTube genau richtig! Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten, die Teilnahme ist kostenlos.

Wann: Donnerstag, 23. November 2017, 17 Uhr 

Wo: ZEISS Forum (Carl-Zeiss-Str. 22, 73447 Oberkochen)

Um Anmeldung wird gebeten: Einfach das untenstehende Formular nutzen, oder eine Mail an fastforwardscience[at]w-i-d.de schicken!

 

Können wir unser Gehirn hacken?

Computer sind für uns heutzutage ganz selbstverständlich – sei es als Smartphone oder Laptop. Doch was wäre, wenn wir diese Technik nicht mehr über Touchscreen und Tastatur, sondern nur noch über unsere Gedanken steuern könnten? Wie weit die Forschung ist, stellt uns Cedric aka Doktor Whatson im Video des Tages vor.

Die direkte Verbindung zwischen unserem Gehirn und einer Maschine wird als Brain-Computer-Interface bezeichnet. Vor allem in der Medizin wird diese Technik bereits angewendet: Blinden Menschen kann so zum Beispiel mithilfe von Kameras wieder das Sehen ermöglicht werden. Wie das funktioniert? Innerhalb unseres Gehirns werden Informationen durch Stromimpulse übermittelt. Diese Signale kann ein Computer wiederum erkennen. So lässt er sich steuern, kann aber auch selbst Impulse erzeugen und mit dem Gehirn kommunizieren. Das Potential dieser Verbindung zwischen Mensch und Maschine haben nun auch die ersten Unternehmen erkannt und erforschen, wie man das Gehirn zum Beispiel mit künstlicher Intelligenz erweitern kann.

In seinem gut recherchierten Video, was immerhin ganze 10 Minuten lang ist, erläutert Cedric sehr detailliert, wie Brain-Computer-Interfaces funktionieren. Auch wenn die Forschung noch in den Kinderschuhen steckt, könnte diese Technologie unseren Alltag bald auf den Kopf stellen. Die Überlegung, wie weit wir die Verbindung mit unseren Computern eingehen wollen, lohnt sich also jetzt schon – und ein Blick in dieses Video sowieso!

Gewinnspielfrage: Nenne eine Methode zur Hirnstrommessung, die im Video vorgestellt wird.

#VoteNow – so funktioniert’s:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und likt es auf YouTube! Denn „Können wir unser Gehirn hacken?“ gehört zu den 21 Finalisten von Fast Forward Science 2017, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten! Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

Wissen schaffen durch Webvideos – Das war unser 2. Fast Forward Science Barcamp

Über Webvideos plaudern, Fragen klären, Tipps geben – darum ging es beim 2. Fast Forward Science Barcamp am Samstag, den 24. Juni 2017. Am Freitagabend hatten sich bereits einige Interessierte zum Warm Up in Kreuzberg getroffen und sich über Erwartungen ans Barcamp und die Motivation zur Teilnahme ausgetauscht. Am nächsten Tag traf man sich dann ab 9.30 Uhr bei Wikimedia Deutschland am Tempelhofer Ufer wieder. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich allmählich und warteten bei Kaffee und Kaltgetränken auf den offiziellen Beginn des Barcamps. Dieser wurde pünktlich um 10 Uhr verkündet.

Beim Speed-Dating lernen sich die Teilnehmer kennen.

Nach Begrüßung und organisatorischen Punkten lernten sich die Teilnehmenden in einem kurzen Speed-Dating kennen. Danach ging es an die Session-Planung. Zu jedem vorgeschlagenen Thema fanden sich Interessierte, sodass acht verschiedene Sessions zustande kamen. Wie schon im letzten Jahr, wurden die einzelnen Sessions in einem Etherpad dokumentiert.

Da die meisten Teilnehmer selbst noch nicht viel Erfahrung mit eigenen Webvideos hatten, beschäftigte sich eine der ersten Sessions mit den Grundlagen der Videoproduktion. Cedric, der den Wissens-Kanal Doktor Whatson bei Youtube betreibt, zeigte anschaulich, wie er seine Videos produziert.

Cedric alias Doktor Whatson erklärt die Grundlagen der Webvideo-Produktion.

Vom richtigen Hintergrund über passende Beleuchtung und guten Ton bis hin zur Post-Produktion – die Videos des Filmstudenten sind aufwendig aufgenommen und produziert. Das fertige Produkt kann sich dann aber auch wirklich sehen lassen. Alle Grundlagen der Webvideo-Produktion in 45 Minuten vorzustellen, war allerdings ein ehrgeiziges Ziel. Der Pausengong unterbrach die Teilnehmenden, die längst noch nicht alle Fragen geklärt hatten.

In einer der nächsten Sitzungen wurden verschiedene Formate von wissenschaftlichen Webvideos diskutiert. Die Runde konnte sich schnell darauf einigen, dass Videos, die Geschichten erzählen, vom Publikum meist gut aufgenommen werden, denn „Menschen mögen Geschichten. Je unterschwelliger dabei die Wissenschaft einfließt, desto besser.“ Aber nicht jedes Thema eignet sich für ein Erzähl-Video. Außerdem kommen auch Formate, in denen nur gesprochen und die Möglichkeiten des Webvideos nicht ausgereizt werden, teilweise sehr gut an. Diese Videos punkten dann vielleicht eher durch einen charismatischen Protagonisten. Außerdem sollte auch die Zielgruppe eines Videos beachtet werden, denn manche Formate eignen sich hauptsächlich für jüngere Zuschauer, während andere auch ältere Generationen ansprechen.

Finn vom Youtube-Kanal BYTEthinks zeigt, wie er seine Videos animiert.

Nach diesen diskussionsreichen ersten Sessions freuten sich alle Anwesenden auf die Mittagspause, in welcher sie sich am üppigen Buffet stärken konnten. In der ersten Session am Nachmittag stellte Finn, der zweite Youtuber der Gruppe, seinen Youtube-Kanal BYTEthinks und seine Aufnahmetechnik vor. Das wichtigste Werkzeug des Informatik-Studenten ist ein Graphic Tablet, das an den Computer angeschlossen wird und so die Zeichenbewegungen des zugehörigen Stifts sofort digital ins Zeichenprogramm überträgt. Während Finn zeichnet, nimmt er gleichzeitig den Bildschirm als Filmdatei auf. Allein für das Zeichnen braucht er ca. drei bis vier Stunden. Die Filmdatei kann dann im Schnittprogramm bearbeitet werden. Für die Tonspur liest der Youtuber die passenden Erklärungen ein, die später unter das Video gelegt werden. Und dann fehlen natürlich noch Musik, Sound-Effekte, gefilmte Elemente, Animationen usw. Ganz schön aufwendig, so ein Video von BYTEthinks!

Die beiden Youtuber Cedric und Finn

Das wurde auch in einer der letzten Sessions klar, in der es um Storytelling, Recherche und Skripte ging. Denn bevor gefilmt werden kann, muss zunächst einmal ein Thema gefunden und recherchiert werden. Beim Aufbau des Skripts lassen sich die beiden Youtuber Finn und Cedric hauptsächlich davon leiten, was sie selbst an einem Thema interessiert oder was sie bei der Recherche besonders überrascht hat. Beide waren sich außerdem einig, dass wissenschaftliche Webvideos nur die relevanten Fakten nennen und sich kurz fassen sollten, ohne unnötige Wiederholungen und Redundanzen. Hilfreich bei der Einschätzung, wie gut bestimmte Themen beim Publikum ankommen, ist für sie das Tool Youtube Analytics, mit dem Kanalbetreiber sehen können, wer wann welche Videos wie lange angeschaut hat. Ein spannendes Thema, das jedoch vom Gong unterbrochen wurde, denn schon wieder waren die 45 Minuten viel zu schnell vorbei gegangen. So wurde – wie schon während der Pausen – auch nach dem Barcamp noch angeregt weiterdiskutiert.

Wie sieht die Zukunft aus?

Hellseherische Fähigkeiten hat sich bestimmt jeder schon einmal gewünscht. Nur, wie die Zukunft aussieht, diese Frage können wir eigentlich nicht beantworten. Schließlich existiert Zukunft zunächst nur in der Imagination. Doch unsere Vorstellungen von der Zukunft beeinflussen, wie sich unsere Gesellschaft entwickelt. Deshalb machte sich der YouTuber Doktor Whatson Sorgen, als er seine Follower auf YouTube und Twitter nach ihren Zukunftsvisionen fragte und nur negative Antworten erhielt.

Sein Wettbewerbsbeitrag in der Kategorie Vision entwirft ein anderes Zukunftsbild. Aus frei verfügbarem Filmmaterial ist ein assoziativer Webvideo-Essay entstanden, der sich an berühmte filmische Vorbilder wie Godfrey Reggios Koyaanisqatsi anlehnt. Bilder von Großstädten, ein herangezoomtes menschliches Auge, Technik und Landschaften – das alles ist unterlegt von einem Voiceover, das Fragen stellt, statt Antworten zu geben und das fand unsere Jury ganz folgerichtig: Denn es geht ja um die Zukunft und die ist ungeschrieben. Gratulation zum Einzug ins Finale!

Gewinnspielfrage: Mit wem können Autos sich laut Doktor Whatson in Zukunft vielleicht unterhalten?

Und so funktioniert das Online-Voting:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und bewertet es auf YouTube! Denn „Wie sieht die Zukunft aus?“ gehört zu den 24 Finalisten von Fast Forward Science 2016, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten. Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.