Knuts Koffer: Flussfisch

Den Abschluss unserer Vorstellungsreihe der Finalistenvideos bildet heute ein Video des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei. Die Wissenschaftlerin Dr. Simone Langhans forscht dort zur Renaturierung von Fließgewässern und arbeitet dabei u.a. mit der Analysesoftware Marxan.

In dem Video wird ihre Forschungsarbeit von der Schweizer Band Knuts Koffer vertont, die mit viel Wortgeschick und musikalischer Leidenschaft über Flussfische singen. Wortungetüme wie „Europäische Wasserrahmenrichtlinien“ oder „Es fehlt an flusseinzugsgebietsübergreifender und kosteneffizienter Planung“ wollen auch erst einmal fehlerfrei gesungen werden.

Diese etwas andere Art der Wissenschaftskommunikation wurde von der Alexander von Humboldt Stiftung unterstützt. Bei uns haben Knuts Koffer und Simone Langhans damit einen echten Ohrwurm gelandet, den auch unsere Jury nur schwer wieder losgeworden ist. Glückwunsch zum Einzug ins Finale!

Gewinnspielfrage: Welche zwei Flüsse werden in dem Song erwähnt?

Und so funktioniert das Online-Voting:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und bewertet es auf YouTube! Denn „Knuts Koffer: Flussfisch“ gehört zu den 24 Finalisten von Fast Forward Science 2016, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten. Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

Hier findet ihr alle Finalisten im Überblick.

Was ist echte unternehmerische Nachhaltigkeit?

Unternehmen als Retter der Welt? Das vielleicht nicht, auch wenn sie sich manchmal gerne selbst so inszenieren. Dennoch Unternehmen können am gesellschaftlichen Wandel teilhaben, der mit im Fokus unserer neuen Kategorie VISION steht. Im 21. Jahrhundert entstehen, wie Schweizer Ökonomen in diesem Video der Kommunikationsagentur Zense zeigen, neue Nachhaltigkeitsmodelle. Sinnierte der Wirtschaftswissenschaftler Milton Friedman im letzten Jahrhundert noch: “The business of business is business”, sind Unternehmen im neuen Verständnis Teil gesellschaftlicher Prozesse. Dahinter steht durchaus marktwirtschaftliches Kalkül. Wer gesellschaftliche Probleme als Marktchancen begreift, kann so auch seinen Gewinn steigern, sind Professor Thomas Dyllick von der Universität St. Gallen und Katrin Muff, Wissenschaftlerin an der Business School Lausanne, überzeugt. Unserer Jury gefiel an ihrem Video “Was ist echte unternehmerische Nachhaltigkeit?”, wie hier ein Thema klar und strukturiert erfasst wird. 

Durch Animationen und kurze gefilmte Sequenzen fächern die Ökonomen ein Spektrum auf, das von einer rein wirtschaftlichen Orientierung – der Nachhaltigkeit 0.0 – bis zu den Social Entrepreneurs der Nachhaltigkeit 4.0 reicht. Ob sich dadurch wirklich die Welt verbessern lässt? Entscheidet selbst und stimmt doch für dieses Video ab, wenn es euch gefällt.  

Gewinnspielfrage: Welches Projekt von IKEA entspricht der unternehmerischen Nachhaltigkeit 4.0?

Und so funktioniert das Online-Voting:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und bewertet es auf YouTube! Denn „Was ist echte unternehmerische Nachhaltigkeit?“ gehört zu den 24 Finalisten von Fast Forward Science 2016, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten. Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

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Gravitationswellen erklärt

Gravitationswellen? Bei einem so komplexen Thema kann man schon mal einen Knoten im Kopf bekommen. Vorbeugend sollte man sich BYTEthinks Video “Gravitationswellen erklärt” anschauen. Der ScienceTuber Finn erklärt darin durch Vergleiche und Animationen anschaulich, was Gravitationswellen sind und weshalb sie wichtig sind. „Ich war noch nie so nah dran am Verstehen“ – das dachten viele in unserer Jury, als sie es sahen und haben es deshalb in der Kategorie Substanz unter die Finalisten gewählt.  

Erst seit diesem Jahr ist überhaupt bewiesen, dass es Gravitationswellen gibt. Albert Einstein hat das schon vor hundert Jahren vermutet, denn seine allgemeine Relativitätstheorie basiert wesentlich auf der Existenz von Gravitationswellen. Und die wiederum hängen mit dem Konzept der Raumzeit zusammen. Aber von vorne: Während wir auf der Erde Raum und Zeit gedanklich trennen, bedingen sich etwa im Weltall beide Größen, weshalb man von der Raumzeit spricht. Man kann sie sich laut Finn als überdimensionales Betttuch vorstellen. Dieses Tuch wird durch schwere Massen eingedellt, wodurch sich wiederum die Flugbahn anderer Massen verändert. Diese Veränderung nennt Einstein Gravitation und die dabei freigesetzte Energie zeigt sich dann als Gravitationswelle. Selbst ein in die Luft geworfener Tennisball erzeugt Gravitationswellen. Die sind allerdings zu klein, um gemessen zu werden. Nicht so kompliziert, oder?  

Naja… Auch wenn manche von uns jetzt vielleicht noch immer nicht alles verstanden haben, ist beeindruckend, wie in diesem Video dicht gesetzte Informationen und Erzählung miteinander verknüpft werden. Und je öfter man es schaut, desto näher kommt man dem Verstehen. Versprochen!

Gewinnspielfrage: Welche Massen sind besonder schwer und womöglich sogar für die Entstehung der Erde verantwortlich?

Und so funktioniert das Online-Voting:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und bewertet es auf YouTube! Denn „Gravitationswellen erklärt“ gehört zu den 24 Finalisten von Fast Forward Science 2016, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten. Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

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Kein Plastik Meer!

Ob Tobias Djuren Donovan Hohns Buch Moby-Duck (2011) gelesen hat? Hohn folgt darin der Spur von 28.800 Badeenten, die Anfang der 1990er Jahre im Pazifischen Ozean verloren gegangen sind. Manche von ihnen treiben immer noch auf dem Meer, teilweise mit verheerenden ökologischen Folgen. Auch in Tobias’ Video Kein Plastik Meer!, das unter den Finalisten für den DFG-Spezialpreis MeerWissen ist, kommt eine gelbe Quietscheente vor und auch hier geht es darum, wie ökologisch alles miteinander verstrickt ist: Meer und Mensch.

Tobias ist im Biosphärenreservat Rügen auf Spurensuche gegangen. Die einzelnen Aufnahmen von Plastikflaschen, Tüten und anderem Müll wachsen im Video zu einem Fußabdruck zusammen – eine Abwandlung des so oft zitierten Carbon Footprint. Unser Plastik Footprint hinterläßt am Meer und darin eine Spur, die nicht so leicht vom Wasser fort gewaschen werden kann. Deshalb sitzt auch die Quietscheente, die zunächst auf dem Meer treibt, kurz darauf neben einem gebratenen Fisch auf dem Teller. Über unsere Nahrung nehmen wir schließlich Rückstände von Plastik aus dem Meer auf.

Unserer Jury hat gefallen, wie hier eine echte Auseinandersetzung mit dem Thema Plastikmüll stattgefunden hat und das unter dem Wagnis, ohne erklärende Voice-over Kommentare zu arbeiten. Durch collageartige Perspektivwechsel zwischen konkreten Orten, Mikroskopaufnahmen von Mikroplastik und dem planetarischen Blick aus dem All – die gelbe Ente schwimmt am Schluss sogar auf dem ganzen Erdball – zeigt der Oberstufenschüler, dass unser Plastikmüll auf einem umfassend vernetzten Planeten immer auch ein globales Problem ist. Wir gratulieren zum Einzug ins Finale!

Gewinnspielfrage: Welches Tier kommt neben Fisch und Ente in diesem Video noch vor?

Und so funktioniert das Online-Voting:

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Magnetismus hoch 4

An einem gemütlichen Sonntagnachmittag, während man kaffeetrinkend auf der Couch sitzt und sich mit dem Magnetfeld der Erde auseinandersetzt: Dem Magnetfeld der Erde? Ja, richtig, dem Magnetfeld der Erde. Was wissen wir eigentlich darüber? Und was würde passieren, wenn die Erde nun plötzlich – sagen wir – durch geheimnisvolle Mächte, ein viel stärkeres Magnetfeld aufbauen würde?

Das Video Magnetismus hoch 4 von Daniel Laumann, vom Institut für Physikdidaktik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und dem Illustrator Matthias Ries nimmt uns mit, in ein ganz besonderes Gedankenexperiment. Unschuldig und nichtsahnend beginnt alles auf der Couch in einer Wohnküche. Der sympathische Protagonist hat zunächst nur den Wunsch nach noch mehr Kaffee, doch was sich daraus dann entwickelt, hält überraschende Wenden bereit. Dabei lernen wir vieles über Magneten und ihr Wirkweise. Und beginnen ein Gedankenexperiment: Nehmen wir einmal an, wir würden das Erdmagnetfeld verstärken wollen. Nehmen wir weiter an, in unserem Keller würde sich ein Labor befinden, welches uns Zugang zu den Erdströmen ermöglichen würde und wir hätten eine Maschine, um diese Ströme zu beschleunigen, dann… Ach, schaut euch doch lieber selbst dieses Finalistenvideo an und erfahrt, wie die Geschichte aus geht!

Gewinnspielfrage: Wie würde sich Aluminium in einem stärkeren (aber nicht ganz starken) Erdmagnetfeld verhalten?

Und so funktioniert das Online-Voting:

Euch gefällt das Video? Dann kommentiert und bewertet es auf YouTube! Denn „Magnetismus hoch 4“ gehört zu den 24 Finalisten von Fast Forward Science 2016, die vom 4. bis 31. Oktober am Online-Voting teilnehmen. Das heißt: Ihr entscheidet, welche Videos einen der drei Community Awards gewinnen. Wie? Ganz einfach: Es zählen eure Likes und Kommentare auf YouTube. Viel Spaß beim Voten. Und wenn ihr uns außerdem noch die richtige Antwort auf eine unserer Gewinnspielfragen schickt (an: onlinevoting-ffs@w-i-d.de), habt ihr die Chance, eine von zwei VR One Plus Brillen unseres Sponsors ZEISS oder ein GEO-Jahresabo zu gewinnen. Zum Gewinnspiel. 

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VI

“Futures made of virtual insanity now / Always seem to be governed by this love we have for / Useless, twisting, of our new technology” – das hat Jamiroquai schon 1996 in Virtual Insanity gesungen. Kann sich noch jemand an 1996 erinnern? Damals hatten die wenigsten Menschen in Europa Internet, telefoniert wurde übers Festnetz und Autos fuhren ausschließlich mit Sprit. Wer sich heute diesen Song anhört, kann auf die Idee kommen, bereits in Jamiroquais Zukunft zu leben. Virtual Reality Brillen, Drohnen, Elektroautos – alles schon bekannt.

VI, der fast gleichnamige Beitrag des Architekten und Videokünstlers Adam Maj, fragt, wie sich durch smarte Technologien unsere Wahrnehmung und unser Zugang zu Wissen verändert. Statt Erklärungen setzt dieses poetische Video auf die atmosphärische Kraft von Bildern und Musik und konnte gerade dadurch unsere Jury überzeugen. Als Zuschauer sehen wir die Welt durch die Augen des Protagonisten. Wir sind auf dem Weg in die Bibliothek. Berliner und Architekturinteressierte erkennen das Grimm-Zentrum an der Friedrichstraße. Dort geht es auf die Suche nach Informationen zur Geschichte von Schloss Sanssouci. Digitale Informationscluster können einfach eingeblendet werden und wenn es sein muss, ist es möglich aus der Tür im Grimm-Zentrum direkt in den Schlosspark zu treten, wo plötzlich eine junge Frau im Park auftaucht und das Herz immer lauter pocht. Ist das noch unsere Gegenwart? Und als dann die VR-Brille abgenommen wird… Aber seht doch selbst. Es lohnt sich unbedingt, finden wir.

Gewinnspielfrage: Auf welche literarische Dystopie wird in VI angespielt?

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Quantenphysik – abhörsicher durch Zufall

Der Verlauf der eigenen Kontobewegungen, die liebsten Urlaubsbilder oder die medizinische Auswertung der letzten Untersuchung – man muss gar nicht unbedingt in die Welt der Geheimdienste, Wirtschaftsunternehmen und Banken abtauchen, um die Relevanz für eine absolut abhörsichere Methode der Datenübertragung zu begreifen.

Klar also, dass dieses Thema auch die Forschung beschäftigt! Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts in Erlangen arbeiten mittels Quantenkryptografie aktuell an einer absolut sicheren Methode der Datenübertragung. Momentan werden Daten häufig durch einen mathematisch generierten Schlüssel übermittelt, was jedoch auch bedeutet, dass wenn Schlüssel und Nachricht abgefangen werden und eine entsprechend große Rechenleistung und ausreichend Information zur Verfügung steht, quasi jede Nachricht entschlüsselt werden kann. Quantenschlüssel jedoch, sind absolut zufällig. Und das Besondere: Quanten verändern ihren Zustand, wenn sie gemessen werden, unbemerktes Mitlesen und Abfangen des Quantenschlüssels ist somit unmöglich.

Bislang können Quantenschlüssel mittels Glasfaserkabel über kürzere Strecken übermittelt werden. Banken, beispielsweise, nutzen diese Möglichkeit bereits. Eine Übertragung über längere Strecken ist jedoch nur mittels Satelliten möglich und genau hier setzten die Forscher aus Erlangen an. Wie genau sie dabei vorgehen und welche Vorteile Alice und Bob (und welche Nachteile Eve) zukünftig haben, erfahrt ihr in diesem Finalistenvideo, produziert von Massih Media, in Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Gesellschaft.

Gewinnspielfrage: Mit welchen Quanten arbeiten die Forscher in Erlangen?

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Bauch vs. Hirn

In der ersten Einstellung ist nur der Kopf David Peters von der Mainzer Agentur Peter&Partner zu sehen. In Großaufnahme. Aus dem Off kommt eine Stimme: „Hm… okay, na gut. Was haben wir denn hier?“ Schnitt. Dann ist der Bauch im Bild. Eine tiefere Stimme antwortet: „Oh nein!“ Kameraschwenk auf den Tisch, wo Apfel und Banane nebeneinander liegen. Apfel oder Banane – was wäre jetzt wohl besser? So beginnt das Video „Bauch vs. Hirn“, mit dem David den zweiten Platz bei unserer Super Fast 48-Stunden Challenge gewonnen hat. Sehr verdient, finden wir. Das Video überzeugt nicht nur mit seinem klaren ästhetischen Konzept, sondern auch durch Witz und Inhalt.

In „Bauch vs. Hirn“ geht es um Intuition. David zeigt, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, eine schnelle Entscheidung – einfach so aus dem Bauch heraus – zu treffen. Dabei ermöglicht Intuition gerade bei unzureichenden Informationen oder Informationsüberschuss schnelle und effiziente Lösungen. Dass das manchmal nötig ist, zeigt sich nicht zuletzt im hier inszenierten Zwiegespräch zwischen Bauch und Hirn.

Gewinnspielfrage: Welches Vorurteil hegen Frauen laut einer Studie des Max-Planck Instituts intuitiv gegenüber Männern?

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Trust me I’m a scientist

Ein Wissenschaftler kann für die Beantwortung der einfachen Frage „Wie geht’s dir?“ manchmal eine kleine Ewigkeit benötigen. Schließlich müssen erst verschiedenste Daten erhoben, verglichen und ausgewertet werden. Oder etwa doch nicht?

Wissenschaftler sind verkopfte und sehr rationale Menschen, die in ihrem Labor und am Schreibtisch geheimnisvollen Dingen nachgehen, so vermuten viele. Man kennt sie einfach nicht so richtig. Licht in diese unbekannte Welt zu bringen, hat sich Mai-Thi mit ihrem YouTube-Kanal The Secret Life of Scientists, vorgenommen. Denn verschiedene Studien zeigen, dass die Glaubwürdigkeit von Wissenschaftlern nicht sonderlich hoch eingeschätzt wird. Dies könnte unter anderem daran liegen, dass man ihnen gemeinhin zwar eine hohe Kompetenz, aber wenig menschliche Wärme zuspricht.

Sicher auch ein Grund dafür, dass es heute, wo Informationsbeschaffung Dank des Internets so einfach ist wie nie zuvor, viele Menschen wissenschaftliche Fakten schlichtweg ignorieren. Was treibt Impfgegner und Klimawandel-Leugner an? Durch einen kleinen Rollenwechsel der Protagonisten kommen auch diese Stimmen in dem humorvollen und persönlichen Video zu Wort.

Es endet mit einem großen Plädoyer für die Wissenschaftskommunikation: „Und deswegen – liebe Wissenschaftler – lasst mal was von Euch hören. Geht raus in die Welt, redet mit den Menschen!“. Nicht nur aber auch wegen dieses Aufrufs war unsere Jury von dem Video sehr angetan und wählte es unter die Finalisten. Nun liegt es an euch, ob es sich im Community Award durchsetzen kann.

Gewinnspielfrage: Wie heißt die Neigung, Informationen, die unserer eigenen Überzeugung widersprechen, meist zu ignorieren?

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Wir geben dem AWI ein Gesicht – Paul Bomke

Schon mal etwas von Diatomeen und Radiolarien gehört? Wie diese extrem kleinen Meereslebewesen dazu beitragen, ultraleichte Fahrräder zu bauen, erklärt der Bioniker Paul Bomke in diesem Finalistenvideo.

Schon während der Schulzeit begann Paul sich für Bionik, das „Abgucken von der Natur” zu interessieren. Mittlerweile ist er beim AWI, dem Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung im Bereich Leichtbau tätig. Dabei analysiert er den Aufbau der Schutzpanzer von Diatomeen und Radiolarien und überträgt diese Strukturen auf neue Bauteile, z.B. aus der Automobil- oder Flugzeugindustrie.

Neben kleinen Modellen, die den Aufbau von Diatomeen besser veranschaulichen, wird im AWI aber beispielsweise auch das Bionic-Bike hergestellt. Dieses Faltrad beinhaltet bereits viele der erforschten Optimierungsalgorithmen. Noch wird es additiv, also durch 3D-Druck, gefertigt, aber mit Anpassungen in der Herstellungsweise ist auch in eine Serienproduktion des Rads denkbar. Unsere Jury fand diesen Einblick in den Alltag eines Bionikers mehr als spannend und votete das Video daher in die Runde der Finalisten.

Gewinnspiel: Welches Herstellungsverfahren ist für eine Serienfertigung des Bionic-Bikes denkbar?

Und so funktioniert das Online-Voting:

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